
Von der Vision eines Werkes für den Tongkama Ofen bis zu dessen Ausräumen nach dem sechstägigen Brand ist ein langer Weg voll reicher Erfahrungen. Zur keramischen Seite dieses Prozesses gesellt sich ganz im Sinne der Bedeutungen des Ausdruckes «Naori» (Geborenwerden, Vertrauen zu den Menschen um den Ofen, gegenseitiges Helfen und Teilen) die Zusammenarbeit aller Mitmachenden.
Aus der ganzen Schweiz anreisend tun sich alle mit dem einen Ziel zusammen, gute Keramik aus dem Ofen zu holen. Dabei spielt dieser eine ganz zentrale Rolle: Wie in der Musik die Notationen gibt der Ofen im Prozess des Bestückens wie beim Brennen den Takt vor. Diesen zu spüren und ihm zu folgen erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit.
Nach dem Abkühlen gibt der Ofen unsere Werke preis: Höchste Glücksgefühle bei schönen Zeichnungen der Flammen und der Asche, herbe Enttäuschung bei unerfüllten Erwartungen, alles liegt drin.
Einmalig – jedes Jahr wieder.





